Dr. med. Walter Sehnert

Privatärztliche internistische Praxis in Dortmund

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Praxis für innere Medizin, Hypertensiologie
Institut für klinische Forschung IKFS

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Impfen

Eine Impfung, auch Schutzimpfung oder Vakzination genannt, ist eine Maßnahme zur Aktivierung des Immunsystems gegen spezifische Stoffe. Impfungen wurden entwickelt als vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten. Später wurden für Krebsimmuntherapien auch Krebsimpfstoffe entwickelt.

Eine vorbeugende Impfung gegen eine Infektionskrankheit beruht auf einer spezifischen, aktiven Immunisierung gegen den Krankheitserreger und wird daher manchmal auch als Aktiv-Impfung bezeichnet. Deren Ziel ist es, das körpereigene Immunsystem zu befähigen, auf eine Infektion mit dem Erreger so rasch und wirksam zu reagieren, dass daraus keine oder nur eine abgeschwächte Infektionskrankheit resultiert. Derzeit stehen Impfungen gegen eine Vielzahl von viralen und bakteriellen Infektionskrankheiten zur Verfügung. Weitere Impfstoffe gegen einige bedeutsame Infektionskrankheiten und gegen chronische Infektionen, die Krebs begünstigen, sind derzeit in Entwicklung.

Nach der Grundimmunisierung sind für die langfristige Erhaltung der Immunität gegen die meisten Erreger regelmäßige Auffrischimpfungen notwendig. Die Auffrischimpfung unterscheidet sich von der Grundimmunisierung dadurch, dass sie schon mit der einmaligen Gabe einer geringeren Impfstoffdosis innerhalb kurzer Zeit wieder zu einem ausreichenden klinischen Schutz des Patienten führt. Einige Impfungen können auch ohne Auffrischung einen Schutz vermitteln, der sehr wahrscheinlich ein Leben lang reicht. Andere Impfstoffe, wie beispielsweise der Impfstoff gegen Keuchhusten, benötigen nach aktueller Empfehlung alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung, da der Antikörperspiegel immerhin erst nach vier bis zwölf Jahren nachlässt. Eine natürliche Immunität durch Infektion mit Keuchhusten lässt jedoch ebenfalls nach vier bis 20 Jahren nach. Dagegen muss die Impfung gegen Influenza mit den bisherigen Impfstoffen jährlich wiederholt werden.

Empfohlene Impfungen

Der Impfkalender der ständigen Impfkommission (STIKO), der einen Überblick über die in Deutschland empfohlenen Impfungen gibt, sieht wiederholte Impfungen ab dem Säuglingsalter vor: beginnend mit dem 3. Lebensmonat (9. Lebenswoche) bis zum 18. Lebensjahr sollen Kinder gegen verschiedene Krankheitserreger geimpft werden. Seuchenartige Ausbrüche von Infektionskrankheiten können nur dann wirkungsvoll verhindert werden, wenn ein möglichst hoher Prozentsatz der Bevölkerung geimpft ist. Um dieses Ziel zu erreichen, sind je nach Krankheit und Wirksamkeit des Impfstoffs Durchimpfungsraten von etwa 90 % erforderlich Eine Impfpflicht besteht in Deutschland nicht.

Impfungen

z.B. Grippeimpfung, Impfausweis und Beratung, Tetanus, Diphterie, Polio,
Keuchhusten (TDPP), Hepatits A und B, Pneumokokken, Früsommer
Meningoenzephalitis, Reiseimpfungen

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